Die vollstationäre Pflege (Langzeitpflege) erfolgt auf Dauer in einem Pflegeheim, wenn der körperliche oder geistige Zustand des Betroffenen eine häusliche Versorgung nicht mehr zulässt, beispielsweise im Fall von schwerster Pflegebedürftigkeit.

Die Pflege erfolgt hierbei vollstationär, d.h. „rund-um-die-Uhr“ in einem Alten- und Pflegeheim. Die größte Hemmschwelle bei einer Aufnahme in eine vollstationäre Pflegeeinrichtung liegt wohl in der völligen Aufgabe der eigenen vertrauten Lebensumgebung. Die Betroffenen müssen sich an neue Menschen und an ein anderes Lebensumfeld gewöhnen. Neue Gesichter, ein anderer Tagesablauf, ggf. neue Hausärzte und Therapeuten. Alles ist nicht mehr, wie es war.

Dies stellt die besondere Herausforderung an die vollstationären Pflegeinrichtungen – nämlich ein neues zu Hause zu schaffen, in dem es sich gut leben lässt und wo man gern ist.

Senioren aktivieren

Besonders wichtig ist es, eine wohnortnahe vollstationäre Pflegeeinrichtung zu finden, um die familiären und freundschaftlichen Kontakte auch weiterhin pflegen zu können. Durch neue soziale Kontakte, kulturelle Angebote und Gruppenangebote werden Isolation und Eintönigkeit des Alltags vermieden. Die Pflegebedürftigen werden nicht nur „verwahrt“, sondern erfahren in vielen Fällen eine neue Lebensperspektive und Aktivierung.

Gerade bei älteren Menschen ist die Gefahr des Abbaus der geistigen Leistungsfähigkeit sehr groß. Mit gemeinsamen Spielen, Veranstaltungen, Gedächtnistraining und einer festen Tagesstruktur wird versucht, etwaigen Rückschritten vorzubeugen.

Das Haus Weiherberg verfügt über fest angestellte Mitarbeiter in der sozialen Betreuung sowie ehrenamtlich tätige KollegInnen, die sich exklusiv ganz liebevoll der Aktivierung und Betreuung unserer Bewohner widmen.