Um  für Ausbildungsbetriebe die Ausbildung junger Pflegekräfte zu refinanzieren und attraktiver zu machen, wurde zentral für 2016 eine Erhöhung der Ausbildungsumlage auf 4,41 € beschlossen. Bedeutet, dass dies keine Erfindung der einzelnen Pflegeunternehmen ist, sondern durch die Gesetzgebung gesteuert wird.

Hintergrund ist, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und auf den zu erwartenden Personalbedarf in der Pflege in den kommenden Jahren vorbereitet zu sein. Im gleichen Atemzug wurde der gesetzliche Mindestlohn in der Pflege ab 01.01.2016 auf 9,75 €/ brutto heraufgesetzt.

Das Saarland wartet bereits jetzt schon bundesweit mit dem höchsten Personalschlüssel in der stationären Pflege auf. Um die Theorie auch mit Leben zu füllen, muss weiter ausgebildet werden. Insbesondere das Saarland und hier besonders die grenznahen Unternehmen zu Luxemburg, haben mit massiver Abwanderung ins benachbarte Ausland zu kämpfen. Es ist enorm schwierig, die ausgebildeten Pflegefachkräfte im Unternehmen zu halten und zu binden. Nur wenige Kilometer weiter lockt das „große Geld“. Gehälter auf Mindestlohnniveau werden da wohl kaum ausreichen.

Die Erhöhung der Ausbildungsumlage wirkt sich auf das monatlich zu entrichtende Heimentgelt aus. Dabei muss man jedoch wissen, das sowohl der reine Pflegeanteil als auch die Ausbildungsumlage durch die Pauschale der Pflegekasse bei entsprechender Einstufung abgegolten wird. Der Pflegekunde und/ oder seine Angehörigen tragen die „Hotelkosten“ (Unterkunft+Verpflegung) sowie die Investitionskosten des Hauses.

Das Haus Weiherberg wird entgegen vieler Pflegeunternehmen, sonst keine Erhöhungen der Pflegesätze in 2016 vornehmen.

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Ausbildungsumlage erhöht

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